Gamesbericht - Fallout 3

Nachdem ich nun kurz nach Silvester stolzer Besitzer einer neuen Grafikkarte (mal zur Abwechslung mit etwas Power) bin, testete ich die angepriesene Leistung an inzwischen 4 Spielen. Viel weniger will ich ich euch über die tollen Bilder berichten, sondern über die Spiele selbst, und gegebenenfalls eine Kaufempfehlung aussprechen. Insbesondere geht es hierbei um die Titel:

“Fallout 3″

“Crysis”

“Tomb Raider: Underworld”

“Assassines Creed”

Heute: “Fallout 3″

“Fallout 3″ - Action-Rollenspiel

Mein persönliches Highlight in dieser Liste was den Spielinhalt angeht (Daher hier auch die meisten Infos).
dass das für m Die ganze Story ist im Jahre 2271 angesiedelt, und spielt 200 Jahre nach einem Atomkrieg. Die Menschheit hat den Planeten nuklear verseucht. Viele Menschen waren dabei derStrahlung ausgesetzt, einige konnten sich in Bunkern, den sogenannten “Vaults” retten. Als Spieler wird man in Vault 101 nahe Washington geboren. In “Flashbacks” erlebt man seineGeburt, seinen 10 Geburtstag und einen Schultest. Diese “Einführungs-Flashbacks” dienen als Tutorial und zugleich zur Charaktererstellung. Ohne schlechtes Gewissen kann sich sagenich das beste 30-Minuten Tutorial war, das ich je bei einem Spiel hatte. Im Alter von 19 Jahren reißt uns eine “Schulfreundin aus dem Schlaf mit der Nachricht, unser Vater wäre verschwunden. Nun liegt es an uns als Spieler den Vater zu finden. Nach kurzem suchen des Weges geht es nun also nach raus aus der Vault und rein in das Ödland. Eine karge und trostlose Welt bietet sich uns. Zum Glück haben wir auf unserem Pitboy (eine Art Handgelenkuhr mit PDA-Display) eine erste Hinweißmarkierung. Diese weist uns nach Megaton Quadrat dem Sheriff , der ersten Siedlung. Unter “Siedlung” darf man sich jetzt allerdings keine kleinen hübschen US-Häuschen mit Vorgarten vorstellen. Vielmehr sind hier Wellbleche zu einemaneinander geschustert, welche als Behausungen dienen. Wege sind mit Holz- und Metalplanken ausgelegt. Also wirklich alles andere als eine moderne und saubere Stadt. Nachdem wir rausgefunden haben, dass wir den Barkeeper Moriaty nach unserem Vater befragen sollen, treffen wir in dessen Bar einen seltsamen Typ. Dieser stellt uns vor die Entscheidung. In Megaton gibt es nämlich eine nicht zu übersehende “Mini-Atom-Bombe”. Und wir können uns nun entscheiden: Entweder wir entschärfen die Bombe und helfen damitund der Stadt, oder wir bringen einen Zünder an, und helfen damit der anderen Fraktion. Der Falloutserie typisch lässt und das Spiel also frei Hand was die Entscheidungen angeht. Gutes Karma, oder schlechtes Karma - beides hat seine Vor- und Nachteile.

Grafik und Leveldesign:

Grafisch ist dieses Spiel sicher nicht auf dem allerneuestem Stand. Trotzdem bietet dieser Titel eine unglaublich tolle Weitsicht und insbesondere viele Details, die diese Welt extrem glaubwürdig und zugleich surreal machen. Die Umwelt ist in einem tristen (aber Szenariogerechtem) ocker-/braunton gehalten. Beim durchlaufen der vollkommen offenen Welt stoßen wir immer wieder auf auf Ruinen. Findet sich doch einmal ein “intaktes” Haus ist dies stets geprägt von Rissen in den Wänden. Oft finden wir hier verbrannten Bücher und anderen Krims Krams den irgendwelche Leute hier vielleicht hergeschleppt habt.

Items:
Waffen und Muntion gibt es eigentlich an jeder Ecke, man muss nur wissen wie man rankommt. Erledige ich nun den Einsiedler und plündere Ihn aus, oder Handel ich mit ihm? Hat man einmal seine Waffen und Munition organisiert man diese über den Pitboy. Zwar kann man einen Shortcut für jede Waffe auf die Tasten 1-9 legen. Jedoch empfand ich selbst dies als etwas umständlich und unübersichtlich sollte einmal die Munition zur Waffe ausgehen. Ich habe daher den Pitboy zum wechseln jedes mal manuel aufgerufen. Allgemein erschien mir der Pitboy zwar mit allen nötigen Daten versorgt, jedoch oftmals unorganisiert. Dadurch musste ich oftmals nervig blättern. Zum Glück brauch man den Pitboy nur für 5% - 10% vom Spielanteil.

Sound und Sprache:
In meinen Augen ein ein ganz großes PLUS.
Die Musik schaltet man hier über den Pitboy an oder aus (es geht zwar auch über die Hauptmenüfunktion, ist aber kaum nötig). Dabei wählt man zwischen 2 großen Radiosendern. Diese senden Musik der 20er Jahre. Meldet sich ein Moderator zu Wort, berichtet der zumeist über die Aufträge die man selbst schon erledigt hat. Die Syncronstimmen sind gut und unterschiedlich besetzt, Sprachbugs gibt es (fast) keine. Die NPCs sprechen auch Ihres Typesunterschiedlich. So sagt mir der Sheriff in einem recht scharfen Ton dass ich keinen Ärger machen soll, und das Dummchen aus dem Craterside Lager beplappert mich mit einempiepsigen Stimmchen a la “Mila Superstar”. Ab und zu scheint bei dem ein oder anderen Textabschnitt ein anderer Sprecher plötzlich zu sprechen, darüber sieht man aber gerne hinweg, wenn man die unzähligen Dialogoptionen sieht.

Fazit:
In meinen Augen das beste der 4. Spiele und neben WOW mein absoluter Favorite. Bei Amazon für 36,95 € - Absolut in Ordnung.
9,5/10 Punkte
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Letzter Hinweis:
Für ältere Rechner: Habe das Game einem Kollegen empfohlen. Der spielt den Titel im moment mit einer Geforce 7800 schießmichtot irgendwas. Wohl nicht schön, aber flüssig.

Januar 25 2009 04:53 pm | Persönliche Meinung

4 Responses to “Gamesbericht - Fallout 3”

  1. smoochy Says:

    Random Freeze Bug ftl.

  2. admiralsushi Says:

    Ich fand das, was ich von Fallout gesehen hab absolut nicht ansprechend.
    Dagegen soll ja Crysis: Warhead das Gamefeeling von Crysis nochmal ein weites Stück nach vorne gepusht haben.
    Selbe bzw. leicht verbesserte Grafik bei niedrigeren Vorraussetzungen + verbessertes Gameplay. Mal sehen, werds auf jedenfall demnächst anspielen.

  3. meldo Says:

    spiel ma gta4 :p
    da gehts ab mit game einfreezen und sowas, unfertige spiele aufn markt schmeissen ftl :<

  4. Toni Says:

    Ok, mit dem freeze da habt ihr recht, das ist wirklich nicht gut. Aber trotzdem, für mich war Fallout trotzdem ein Top Titel.

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