Die Eiskronenzitadelle wird gestaffelt freigeschaltet
Posted on 2009 under World of Warcraft |20 Nov

Blizzard hat bekannt gegeben, dass die Eiskronenzitadelle, der mit Patch 3.3 erscheinende Schlachtzug und Schauplatz des Kampfes gegen den Lichkönig, erst nach und nach freigeschaltet wird. Wann welcher der vier Flügel freigeschaltet wird, das liegt ganz allein in Blizzards Hand. Klar ist jedoch die Reihenfolge, so Community Manager Wrocas:
“Der erste Bereich beinhaltet Lord Mark’Gar, Lady Todeswisper, die Luftschlacht um die Eiskronenzitadelle und Todesbringer Saurfang. Ein Voranschreiten über diese Bosse hinaus wird für einige Wochen nicht möglich sein. Danach werden die Seuchenwerke mit Modermine, Fauldarm und Professor Putrizid zur Verfügung stehen. Nach einem weiteren Zeitraum wird die Blutrote Halle ihre Pforten öffnen und Spieler werden sich mit dem Rat des Blutes und Blutkönigin Lana’thel messen können. Zu guter Letzt erhaltet ihr Zugang zu den Hallen der Frostschwingen, in denen Valithria Traumwandler, Sindragosa und der Lichkönig auf Euch warten. Wir denken, dass eine gestaffelte Veröffentlichung des neuen Inhalts es den Spielern erlauben wird, die Eiskronenzitadelle als ein andauerndes und unterhaltsameres Erlebnis zu erfahren.”
Zusätzliche Bedingungen sind außerdem, dass Arthas im normalen Modus besiegt worden sein muss, bevor man sich ihm im heroischen Modus stellen kann. Außerdem kann der Lichkönig nicht bekämpft werden, bevor Professor Putrizid, Blutkönigin Lana’thel und Sindragosa besiegt wurden. Eine Begrenzung der Zahl der Begegnungen ist ebenfalls wieder mit von der Partie: Für die schwersten Bossbegegnungen gibt es eine begrenzte Zahl von Begegnungen pro Woche, pro Boss sind es fünf Versuche, die sich sukzessive um fünf erhöhen, wenn die weiteren Bosse verfügbar sind. In der Begegnung mit dem Lichkönig kann man also höchstens 15 Versuche nutzen. Bleiben alle erfolglos, kann in der Woche mit Instanz-ID kein weiterer Bosskampf ausgetragen werden.
Der Grund liegt wohl eher darin, die Masse an Kunden bis zum Addon ruhig zu stellen. Blizzard ist es wurscht, ob eine Gilde Arthas am ersten Tag umhaut. Wichtig ist, dass die nicht-Hardcore-Raider bei der Stange gehalten werden. Da nach 3.3 Wotlk beendet ist, muss der Patch somit eine planbare Zeit lang halten… Wenn man nun mal rechnet, dass 4 Flügel im Abstand von 3 Wochen freigeschaltet werden, wäre man, bei einem Release Termin des Patchs Anfang Dezember, in Flügel Nummer Vier Anfang Februar. Wenn Blizzard dann noch die Bosse nicht alle auf einmal freigibt, landet man schnell bei Anfang März, bis die wirklich guten Gilden Arthas gegenüber stehen.
Die schwächeren Raidgruppen bekommen in diesem Zeitraum dann generfte Bosse in den ersten Flügeln präsentiert, womit auch hier Kills erreichbar werden, mit besserem Equip kommen also auch diese Gruppen voran.
Ab März probieren dann die Elite-Gruppen die heroischen Varianten der Instanz, die Normal-Version wird weiter generft, damit auch der Rest endlich voran kommt.
Somit hat man bis April/Mai die Kundschaft gebunden. Durch die neuen fünfer Instanzen fühlen sich die Spieler, die Anfangs im Raid derbe untergehen auch glücklich und zahlen ihr Abo.
Cleverer geht es nicht. Die Elite freut sich über noch schwere Einstiegs-Encounter, die Casuals üben sich in Geduld und die Random-Raid-Gänger nutzen ebenfalls die fünfer Instanzen. Nebenbei gibt es eine Legendary Axt, für die man möglicherweise die alten Raidinstanzen nochmal besuchen darf, einschließlich Yogg-Kill, womit auch ein Großteil der Spieler gebunden ist ^^
Alles in Allem geht Blizzard auf Nummer sicher und wird damit wohl Recht haben. Die Mehrheit der WoW-Spieler möchte endlich Arthas in den Hintern treten. Da nimmt man verschlossene Türen in Kauf. Immerhin wartet man ja auch nicht erst seit gestern auf die Eiskronenzitadelle, was machen da also ein paar Wochen/Monate mehr?…
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